Hier ein aktueller Blixxm Bericht (Facebook) von mit Bezug zu unserem letzten Treffen und dem heutigen GN Artikel (http://www.gn-online.de/Nachrichten/Soziokulturelles-Zentrum-Warten-auf-Foerderung-139619.html):

:::[BI BÜRGER- UND KULTURZENTRUM]:::

Bürgerinitiative setzt Arbeit fort

Ungeachtet der aktuellen Entwicklung wird Planung weiter voran getrieben

Schüttorf. Intensiv bemüht sich zurzeit die „Bürgerinitiative Bürger- und Kulturzentrum Schüttorf“ (BI BKZ), um neue und auch angepasste Planungsansätze für das geplante Soziokulturelle Zentrum in Schüttorf. Beim letzten Treffen am 18. Januar befasste man sich ausgiebig mit der von Stadtverwaltung und Architekten im vergangenen Jahr vorgelegten Bewertungsmatrix für die unterschiedlichen Standortmöglichkeiten. Beim nächsten Treff am 2. Februar um 18.30 Uhr im Komplex, wird man sich wohl weiter mit der Anpassung dieser Matrix beschäftigen müssen. Im Fokus hat man dann aber auch die Finanzierungsmodelle und die Trägerschaft. Neue Fahrt bekommt das Vorhaben aber nun auch von nicht erwarteter Seite: Laut Stadtdirektor Manfred Windhaus gäbe es nun doch mögliche staatliche Förderprogramme, die einen höheren Zuschuss ermöglichen sollen.
Bei der offiziellen Gründung der BI BKZ hatte Stadtdirektor Manfred Windhaus gesagt, dass der Standort noch nicht fix sei und überraschte damit die BI BKZ. Zuvor wurde in einer Ausschusssitzung der Standort Fabrikstraße, auch auf Drängen der Stadtverwaltung festgelegt. Mit der Ankündigung der Förderprogramme überraschte Windhaus erneut die BI. Inzwischen hätte der städtische Arbeitskreis längst arbeiten sollen. Angepeilt war der Tagungsbeginn des AK, gebildet aus Vertretern des Ausschusses für Jugend, Sport, Kultur und Integration, der Stadtverwaltung, des Komplex und der BI BKZ, für den Januar. Mit der BI waren die neuen Erkenntnisse zuvor nicht besprochen worden und man erfuhr es aus der Presse.
Dies alles bestätigt offenbar die BI in ihrem Ansatz, das Optimale für die Gestaltung des BKZ herauszuholen und setzt die Arbeit fort. Der Umstand, dass es doch mögliche Förderprogramme gibt – auch wenn erst im Förderzeitraum ab 2018 – lässt zwei mögliche Schlüsse zu: Entweder gab es diese Programme im November noch nicht, oder aber die Stadtverwaltung hatte sich nicht hinreichend informiert. Ob dieses Programm, auch in Verbindung mit anderen Fördermöglichkeiten und weiteren Finanzierungsmodellen, ein gangbarer Weg ist, muss nun ausgelotet werden. Sicherlich wird sich die Realisierung damit weiter hinaus schieben. Möglicherweise könnte es nach so langer Planung und der Beteiligung weiterer Interessengruppen, jedoch zu einem Soziokulturellen Zentrum führen, das dies Namen alle Ehre macht und nicht lediglich ein Neubau eines Jugendzentrums entspricht. Es ist auch eine Chance.
Ob es nun Taktiererei von Manfred Windhaus ist, oder aber, ob sich die Rahmenbedingungen einfach ändern, das bleibt zunächst noch reine Spekulation. Es bleibt allerdings der Eindruck, dass sich die Verwaltung mit der Finanzierung nicht intensiv befasst hat. BI BKZ-Treffen: Dienstag 2. Februar 18:30 Uhr, Komplex Mauerstraße. Interessierte sind herzlich eingeladen.