In Schüttorf wird Bürgerbeteiligung großgeschrieben

„Seit einem Jahr beschäftigt sich die Bürgerinitiative(BI) für ein „Bürger-Kultur-Zentrum“ in Schüttorf mit den Fragen, wie, wo und für wen dieses neue Zentrum gebaut werden kann“, resümiert Arthur Lieske, der Sprecher der BI. In dieser Zeit wurden bei den monatlich stattfindenden Treffen neben den Anforderungen an ein solches Zentrum auch alternative Standorte, Förder- und Finanzierungsmöglichkeiten diskutiert. „Wir haben immer wieder den Kontakt zu Vereinen, Parteien und interessierten Bürgern gesucht“, berichtet der 2. Sprecher Winfried Heerbaart. So ist es gelungen, Vereine, das Theater, Parteien usw. von der Idee eines „Bürger-Kultur-Zentrums“ in Schüttorf, in dem ein neues Komplex genauso wie ein multifunktionaler Großraum und verschiedene kleinere Räume für Veranstaltungen aller Art Platz haben, zu überzeugen.

Im Kommunalwahlkampf haben sich nahezu alle Parteien und Gruppierungen positiv bezüglich eines „Bürger-Kultur-Zentrums“ in Schüttorf positioniert. Daraus zieht Arthur Lieske die Konsequenz: „Wir werden die neu gewählten Ratsmitglieder an ihre vor der Wahl getätigten Aussagen erinnern, um die Idee weiter voranzubringen.“

Noch vor der Konstituierung des neu gewählten Rates finden einige Veranstaltungen statt, die für die Idee eines „Bürger-Kultur-Zentrums“ in Schüttorf Relevanz haben.

  • Am 31. Oktober 2016 thematisiert in Georgsmarienhütte die Veranstaltung „Neue Wege der Zusammenarbeit für Kultur und Wirtschaft“ der IHK Osnabrück – Emsland – Grafschaft Bentheim eine ausgeprägte kulturelle und kreative Szene als wichtigen Standortfaktor bei der Ansiedlung von Unternehmen und ihrer Mitarbeiter.
  • Die „Zukunftswerkstatt Samtgemeinde Schüttorf“ findet am 3. November 2016 in der Mensa der Oberschule Schüttorf statt. Im Rahmen des europäischen Programms LEADER geht es darum, den demographischen Wandel z. B. durch Projekte für das Zusammenleben der Generationen zu gestalten.
  • Das nächste Treffen der BI findet am 10. November 2016 um 18:00 Uhr im Videoraum der Kirchschule statt.  Weitere Teilnehmer sind jederzeit herzlich eingeladen.
  • Im „ISEK-Verfahren“ (Integrierte städtebauliche Entwicklungskonzepte) geht es um Fördergelder für Sanierung/Belebung innenstadtnaher ehemaliger Industrieflächen. Im Rahmen des Verfahrens ist eine Bürgerbeteiligung vorgesehen. In diesem Zusammenhang findet am 14. November 2016 um 18:00 Uhr in der Mensa der Oberschule ein „runder Tisch“ statt.

Bild: Presse von barockschloss, lizenziert unter CC BY 2.0