Sitzung am 19.01.2017 im Videoraum Alte Kirchschule; Beginn: 18:00 Uhr; Ende. ca. 19:30 Uhr Teilnehmer: 20 Personen

Rückblick auf die Neujahrsveranstaltung der Stadt Schüttorf am 15.01.2017

Arthur Lieske berichtet von vielen sehr guten Gesprächen mit interessierten Bürgern an diesem Sonntagmorgen. Arthur hat die Gelegenheit genutzt und den BI-Flyer am Rande der Veranstaltung verteilt. Die Zielrichtung der BI, auch im Hinblick auf den seitens der BI favorisierten Standort an der Nordhorner Straße (ehemals Schümer Werk II), findet breite Unterstützung.

Rückblick auf die ISEK Präsentation am 16.1.2017

Die Veranstaltung war sehr gut besucht. Viele an der Arbeit der BI Interessierte waren bei der obigen Veranstaltung anwesend. Das war sehr gut und zeigt erneut, wie wichtig die Beteiligung der Bürger und Bürgerinnen der Stadt Schüttorf an grundlegenden bzw. wegweisenden Entscheidungen ist.

Für die BI fasste Arthur Lieske zusammen, dass in der Grundaussage sowohl das Beratungsbüro wie auch die Verwaltungsspitze in Persona von Herrn Windhaus und Herrn Salewski eindeutig das Gebiet rund um das Baumwolllager bis hin zum Bahnhof als erstes „Aufgaben/Sanierungsgebiet“ für einen Antrag auf Fördergelder sieht. Hierfür ist das ISEK-Verfahren die Grundlage/Basis. Diesem grundsätzlichen Gedanken verschließt sich die BI nicht, da im genannten Gebiet sichtbar Handlungs- bedarf besteht. Allerdings wird seitens der BI, mit großer Unterstützung aus der Bevölkerung (Weihnachtsmarkt – Neujahrsveranstaltung – sonstige Gespräche), die Eignung des anvisierten Standorts innerhalb dieses Gebiets unmittelbar am Baumwolllager aufgrund der sich abzeichnenden Entwicklungen in Frage gestellt.

Die sich im Bereich der Fabrikstraße abzeichnenden Erweiterungswünsche des Gewerbebetriebes, wie auch des Vechtezentrums, und des Altersheimes waren vor einigen Jahren offensichtlich in dieser Deutlichkeit bzw. Geschwindigkeit auch für die politischen Entscheidungsträger nicht vorhersehbar.

Gerade für diese Erkenntnisse war die öffentliche Beteiligung der Bevölkerung und die sich daraus ergebenen Gespräche mit den Gewerbetreibenden und sonstigen Anwohnern im Bereich der Fabrikstraße sehr wichtig. Es scheint sich zu lohnen, diesen gesamten Prozess abzuwarten.

Mehrfach wird von verschiedenen Teilnehmern angemerkt, dass es an der Zeit ist, die Entscheidungen aus den vergangenen Jahren zu überdenken bzw. zu korrigieren.

Einige Teilnehmer stellen die Frage, was denn geschehe müsse, um diese genannten Beschlüsse zu korrigieren.

Der anwesenden Bürgermeister Jörn Tüchter stellt dar, dass die Beschlüsse nur vom Rat zu revidieren seien, allerdings dieses auch durchaus möglich sei. Die amtierenden Kommunalpolitiker sind an dieser Stelle dann die handelnden Akteure. Es wird der Vorschlag diskutiert, das Gespräch mit den aktuell amtierenden Kommunalpolitikern zu suchen.

Einhellig wird dem Vorschlag gefolgt, die offensichtlich zwischen der Verwaltung und einigen Gewerbebetreibenden bzw. Grundstückseigentümern laufenden Gespräche, unter Beteiligung des Bürgermeisters, zunächst abzuwarten.

Leader Veranstaltung am 24.01.2017 um 19:00 Uhr

Einige BI Mitglieder werden diese Veranstaltung besuchen. Am Rande soll u.a. mit dem Beratungsbüro bzw. mit evtl. sonst anwesenden Entscheidungsträgern die Möglichkeit zur Generierung von weiteren Fördergeldern ausgelotet werden.

Gründung Arbeitsgruppe Fördergelder/Betreiberkonzept

Es besteht Einigkeit eine kleine Arbeitsgruppe mit dem obigen Aufgabengebiet zu bilden. Harry, Wolfram, Jan-Hermann, Holger (zu Teilgebieten), Frieder und Stephan erklären sich bereit an den Themengebieten zu arbeiten. Das erste Treffen findet am 01.02.2017 um 19:00 Uhr im Komplex statt.

Suche nach weiteren Interessengruppen/Gesprächspartnern

Aus dem Plenum werden deutliche Worte formuliert, dass man sich seitens der BI die klare Position der am Ort anwesenden Glaubensgruppierungen wünscht. In einem jüngst formulierten Presseartikel und auch in unserem Flyer wird deutlich zum Ausdruck gebracht, dass ein Bürger- und Kulturzentrum ein wichtiger Ansatz ist, um „den Laden zusammenzuhalten“. Es wird nicht unbedingt eine aktive Mitarbeit in der BI erwartet, vielmehr geht es um die ideologische Unterstützung! Aus dem Teilnehmerkreis wird zugesagt, die Ergebnisse der BI Versammlung z.B. dem ev.ref. Kirchenrat vorzutragen. Gerne sind auch BI Vertreter bereit, den jeweiligen Kirchen- und Gemeindevertretungen einmal Rede und Antwort zu stehen.

Pressearbeit

Es wird vereinbart in Kürze einen Presseartikel verfassen, der die Sicht der BI zum aktuellen Stand der Dinge vermittelt.

Nächstes Treffen der BI ist am 23.02.2017 um 18:00 Uhr im Videoraum – Alte Kirchschule

Schüttorf, 25.01.2017, Stephan Wohlers