Die Bürgerinitiative für ein Bürger- und Kulturzentrum in Schüttorf blickt mit großem Optimismus ins Jahr 2017. Die vielen positiven Gespräche während des Weihnachtsmarkts sowie am Rande des Neujahrsempfangs der Stadt Schüttorf bestärken die Initiative in Ihrem Denken und Handeln. Mit diesen einleitenden Worten begrüßte der Sprecher der Bürgerinitiative, Arthur Lieske, die Mitstreiter bei der ersten Sitzung im Jahr 2017.

In der Rückschau war es für die Bürgerinitiative eine korrekte Entscheidung, die Entwicklungen und vor allem die Beteiligung der Bürger- und Bürgerinnen der Stadt Schüttorf beim sogenannten ISEK Verfahren zu begleiten bzw. deren Ausarbeitungen abzuwarten. So die übereinstimmende Meinung der Teilnehmer an diesem Abend.

Wie wichtig und ernst die Beteiligung der Bürgerschaft bei zukunftsweisenden Entscheidungen für die Bevölkerung einer jeweiligen Kommune ist, zeigen sowohl die Diskussionen in anderen Grafschafter Kommunen als auch überregional.

Die Ergebnisse des ISEK Verfahrens werden in Kürze den politischen Gremien zur Entscheidungs-findung vorgelegt.

Die BI freut sich, dass die meisten Schüttorfer Parteien sich kontinuierlich und sehr konstruktiv in die laufende Arbeit um das Bürger- und Kulturzentrum mit einbringen, somit den Grundgedanken der Bürgerbeteiligung vorleben.

Insbesondere durch die im ISEK Verfahren vorgesehene Bürgerbeteiligung wurde deutlich, dass der momentan angestrebte Standort für ein Bürger- und Kulturzentrum an der Fabrikstraße eine große Anzahl von Fragen aufwirft.

Unbestritten ist, dass die Bereiche rund um die Fabrikstraße, ehemalige Baumwolllager sowie das Gebiet rund um den Schüttorfer Bahnhof großen Handlungsbedarf aufweisen.

Diesem grundsätzlichen Ergebnis des ISEK Verfahrens verwehrt sich die BI in keinster Weise. Wäre es doch für die Schüttorfer von großem Mehrwert, wenn dieses Gebiet mitten in der Stadt eine Aufwertung erfahren würde.

Ob hingegen die geltenden politischen Beschlüsse zur Standortbestimmung für ein Bürger- und Kulturzentrum am ehemaligen Baumwolllager noch immer zielführend sind, bezweifelt die BI inzwischen mehr denn je. Nicht allein vor dem Hintergrund sich abzeichnender anderer Standortmöglichkeiten, wird es sich lohnen, in der Standortfrage so lange wie möglich offen zu bleiben.

Die Finanzierung eines solchen Zentrums ist ohne Zweifel von immenser Wichtigkeit. Sie sollte allerdings nicht das einzig ausschlaggebende Kriterium für den Bau des Zentrums an der Fabrikstraße sein.

Zumal mit dem Abschluss des ISEK-Verfahrens nicht unbedingt die Bewilligung der in Aussicht stehenden Fördergelder aus einem neuen niedersächsischen Städtebauprogramm erwartet werden kann. An Alternativen zu arbeiten, hat sich die Bürgerinitiative vorgenommen.

Die Gründung der Bürgerinitiative vor gut einem Jahr war richtig. Viele Gruppen, Vereine, Einzelpersonen beteiligen sich seitdem intensiv an der Arbeit der Bürgerinitiative.

Die Bürgerinitiative ist daher der festen Überzeugung:

Ein Zentrum für Alle, das soll es werden!

Ein Zentrum in dem die Arbeit des Jugend- und Kulturzentrums ( Komplex) fortgesetzt und gleichfalls Räumlichkeiten für größere Musik- ,Theater- und Chorveranstaltungen, Winterfeste, Abschlussfeiern Lesungen, Kino, Ausstellungen, Messen, Vereinsfeiern etc. möglich werden.

Es bietet sich gerade die historische Chance für die Schaffung eines großen „Bürger- und Kulturzentrums „ für Schüttorf. Die Bürgerinitiative fordert alle Beteiligten eindringlich auf, gemeinsam an einem Strang zu ziehen.

„Wo ein Wille, da findet sich auch ein Weg“!

Getragen von diesem Grundgedanken freut sich die Bürgerinitiative auf die Begleitung dieses Prozesses in 2017.

Es geht darum das Miteinander zu fördern und dem Nebeneinander etwas entgegen zu setzen.

Auf der Homepage der Bürgerinitiative www.bi-kultur.de sind neben den Sitzungsprotokollen viele weitere Informationen zu finden. Das nächste Treffen findet am 23.Februar 2017 um 18.00 Uhr im Videoraum der Alten Kirchschule statt. Auch neue Mitstreiter sind herzlich willkommen.

Schüttorf, 08.02.2017