In Schüttorf besteht die historische Chance, den Neubau des „Komplex“ und des „Theater der Obergrafschaft“ zusammen – alles an einem Ort – zu realisieren. Im Moment finden dazu Kaufverhandlungen zwischen der Verwaltung der Stadt Schüttorf und der Besitz-Gesellschaft von „Schümer Werk II“ statt. Niemand weiß heute, wie sie enden, aber es bleibt zu wünschen, dass sie schlussendlich glücklich in einen Verkauf münden. Die Bürgerinitiative für ein „Bürger- und Kulturzentrum“ in Schüttorf appelliert deswegen an alle Beteiligte, nichts unversucht zu lassen, um diese historische Chance zu nutzen.
Die Vision, in einer alten für Schüttorf typischen Textilfabrik ein Zentrum der Begegnung für die Bürgerschaft zu errichten, besticht durch ihre Klarheit und Umsetzbarkeit. Die Räume und Flächen bieten sich geradezu dafür an, ein neues Zentrum für Kultur und Begegnung Menschen jeden Alters und die Jugendräume des „Komplex“ an der Nordhorner Straße unterzubringen. Die Nähe zur Oberschule und die gute Verkehrsanbindung sind nur zwei von einer Vielzahl von Gründen, die für diesen Standort sprechen. Die Vorbilder „Strootmanns Fabrik“ in Greven und die „Eisenbahnhallen“ in Lingen könnten Pate für eine ähnliche Umnutzung der Fabrikgebäude stehen.
Mit zunehmend starker Beteiligung treffen sich engagierte Bürger in der Bürgerinitiative, um diesen zukunftsweisenden Prozess zu begleiten und mit Ideen zu befruchten. Der Sprecher der BI, Arthur Lieske, möchte die Politik, die Verwaltung der Stadt Schüttorf und die Besitz-Gesellschaft daran erinnern, dass alle bei den Verhandlungen eine große Verantwortung tragen. Alle Verhandlungspartner haben die Aufgabe, ein für Schüttorf bedeutsames Projekt zu ermöglichen. Sollte es glücken, würde das für immer im Gedächtnis der Stadt bleiben – ein Ziel für das es lohnt, einen guten Kompromiss einzugehen. Die Schüttorfer Bürger werden es den Beteiligten danken!