Liebe Freunde der "BI für ein Bürger- und KulturZentrum" in Schüttorf!

Licht und Schatten, Freude und Trauer, Kooperation und  Entrüstung, Widerstand und Hoffnung prägten "unser" vergangenes Jahr 2017. Nach wie vor freue ich mich darüber, dass es die BI überhaupt gibt und dass sie sich trotz aller Widrigkeiten behauptet hat – im Polit-Dschungel unserer Heimatstadt. Die Treffen werden regelmäßig von einer aktiven Kern-Gruppe besucht, die ganz kreativ und leidensfähig Fort- und Rückschritte verkraftet und positiv beantwortet.

1.   Was nicht gelungen ist…

Die größten Hoffnungen hatten wir ja darauf gesetzt, dass "Schümer Werk II" zum Standort eines Bürger- und KulturZentrums werden würde. Doch die Verhandlungspartner – Stadt-Verwaltung und Besitz-Gemeinschaft- haben sich nicht einigen können auf einen realistischen Kaufpreis. Für einen möglichen Verkauf ist sicher noch nicht das letzte Wort gesprochen, aber als Standort kommt es wohl nicht mehr infrage, es sei denn….

2.   Was auf sich warten läßt…

Die größte "Leerstelle" im ganzen Prozess in Richtung "Bürger- und KulturZentrum" scheint das Konzept dafür zu sein. Wer denkt eigentlich darüber nach, was gebaut werden soll, was dort passieren soll, wenn der Ratsbeschluß endlich umgesetzt werden darf. Wenn man bedenkt, mit wieviel Power die Stadt-Verwaltung für andere Projekte arbeitet, dann kommt man nicht umhin festzustellen, wie "stiefmütterlich" dises Projekt behandelt wird.

3.   Was sich ändert….

In den Parteien tut sich was. Die Bereitschaft, auch fraktionsübergreifend, miteinander zu reden, wächst. Die politische Willensbildung folgt hier ihren eigenen Zeitgesetzen, aber sie bewegt sich und weist in die richtige Richtung. Insbesondere die unermüdlichen Politvertreter, die sich regelmäßig bei den BI-Treffen zeigen und einbringen, verdienen hohes Lob für ihre ehrenamtliche Mitarbeit und Frustrationstoleranz.

4.   Was Eindruck macht…

Im vergangenenen Jahr haben wir mit einigen spektakulären Aktionen auf unser Anliegen aufmerksam gemacht. Nicht zuletzt der "13,5 Thesen-Anschlag" hat für eine gute Presse gesorgt und inhaltlich neue Wege, auch für die Verwaltung, aufgezeigt. Diese Aktion hat es bis in den Jahresrückblick der GN geschafft, auch wenn sie nicht von allen Adressaten richtig verstanden wurde: als Ermutigung an die Parteien der Verwaltung aufzuzeigen, wer das "Heft des Handelns" in der Hand hat.

5.   Was bitter nötig ist…

Wir dürfen nicht aufgeben. Wir haben weiter konstruktiv Öffentlichkeitsarbeit zu machen. Wir müssen mit den Willigen an einem Konzept arbeiten. Wir brauchen belastbare Quellen, aus denen Zuschüsse fließen. Wir brauchen weitsichtige Entscheidungen, die Wege ebnen für ein "Bürger- und KulturZentrum", das seinen Namen verdient.

 

Ich wünsche allen Freunden der BI einen hoffnungsfrohen Start ins Jahr 2018!

Schaut mal wieder rein – das nächste Treffen findet am Donnerstag, den 11.01.2018 um 18:30 Uhr in der Alten Kirchschule statt.

 

Herzliche  Grüße,

Arthur Lieske

Sprecher der BI für ein "Bürger- und KulturZentrum" in Schüttorf